09.01.2015 - Sturmtiefn "Elon" zieht auch durch Fürstenwalder Stadtgebiet

Das angekündigte Sturmtief „Elon" zog mit voller Kraft auch über Fürstenwalde. Nach einem sehr heftigen Gewitter, begleitet mit Starkregen, Hagel und Blitzen dauerte es nicht lange bis die ersten Alarme bei uns einliefen. Vorsorglich wurden auf Weisung des Leiters der Feuerwehr die freiwilligen Löschzüge Mitte und Nord alarmiert und in Wachbereitschaft "Unwetter" versetzt. Diese Maßnahme stellte die feste Besetzung von Einsatzfahrzeugen und schnelles Ausrücken sicher. Mehrere Einsatzstellen mussten abgearbeitet werden.

Es galt
- umgestürzte Bäume von Straßen zu beräumen,
- Wasseransammlungen von Straßen zu beseitigen,
- lose Dachziegel eines Wohngebäudes zu entfernen.

Der größte und intensivste Einsatz war jedoch ein Dachstuhlbrand eines Einfamilienhauses im Stadtteil Nord.

Als die ersten Kräfte des Löschzuges Nord gegen 14:55 Uhr am Einsatzort eintrafen, konnte eine starke Rauchentwicklung im Dachstuhl festgestellt werden.
Die Löschmaßnahmen im Innenangriff zeigten schnell Erfolg, da sofort die eingesetzten Atemschutztrupps mit CAFS vorgingen. Im weiteren Verlauf wurde über die Drehleiter aus Bad Saarow das Dach zur Kontrolle der Glutnester aufgenommen und die Löscharbeiten fortgesetzt.
Zur Unterstützung des Einsatzes kamen auch Kameraden aus Berkenbrück und Steinhöfel. Da das Brandgut manuell aus dem Dachstuhl entfernt werden musste, um auch weitere Glutnester mit der Wärmebildkamera zu entdecken, wurden insgesamt 12 Trupps unter Atemschutz eingesetzt. Der Gerätewagen "Atemschutz" des Landkreises stellte die logistische Versorgung mit Atemluft sicher und hätte bei Bedarf als Einsatzabschnitt "Atemschutzüberwachung" fungieren können.

Gegen 21:45 Uhr erfolgte eine Kontrolle der Einsatzstelle. Unsere Wärmebildkamera zeigte keine kritischen Temperaturen, so dass der Einsatz beendet werden konnte. (rs)

Im Einsatz waren: Feuerwehr Fürstenwalde (LZ Mitte und Nord, Leiter Feuerwehr), FF Bad Saarow, FF Berkenbrück, FF Steinhöfel, stellv. Kreisbrandmeister

 

Text: Feuerwehr Fürstenwalde

Bilder: Feuerwehr Fürstenwalde, Blaulichtpresse-Los