Dachstuhlbrand fordert Todesopfer, Großbrand kann nicht verhindert werden

E. Nr.: 555 - 19.12.2015 / 15:03 Uhr
Gebäude groß - Wohnungsbrand mit Durchzündung

 

Wir wurden zu einem Wohnungsbrand nach Fürstenwalde Mitte alarmiert. Vor Ort wurde der Vollbrand einer Wohnung festgestellt. Durch den Einsturz der Dachkonstruktion war ein Innenangriff nicht mehr möglich. Der Mieter konnte trotz schnellem Einsatz nur noch tot geborgen werden. Insgesamt brannte der Dachstuhl auf einer Fläche von ca 800 qm. Die Feuerwehr war mit über 100 Kräften im Einsatz. Über 3 Drehleiter und einem Teleskopmast konnte das Feuer nach mehreren Stunden unter Kontrolle gebracht werden, die Nachlöscharbeiten erst am Morgen beendet werden.

 

Insgesamt waren 6 B Rohre und 3 C Rohre unter Verwendung von 64 Atemschutzgeräten zur Brandbekämpfung eingesetzt. Die Mieter der Wohnungen wurden durch den Leitenden Notarzt (LNA), in Zusammenarbeit mit dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst (OrgL) und der SEE Betreuung betreut. Die Verpflegung übernahm die SEG Verpflegung des Landkreises. Drei Katzen wurden aus dem Brandobjekt in Sicherheit und durch die Feuerwehr zum Tierheim gebracht.

 

Die Sicherstellung des weiteren Brandschutzes in Fürstenwalde übernahmen hauptberufliche Angehörige der Feuerwehr, die aus der Freischicht die Wache besetzten, sowie Kameraden der FF Rauen.
Das letzte Fahrzeug kam heute 07:56 Uhr auf die Feuerwache zurück.

 

Am Einsatz Beteiligte Feuerwehren:

 

Fürstenwalde
Bad-Saarow
Berkenbrück
Briesen
Hangelsberg
Kienbaum
Grünheide
BF Frankfurt
Rauen
Spreenhagen

Leiter Stabsstelle LOS
Sachgebietsleiterin Brandschutz LOS
LNA
OrgL
SEE Betreuung
SEG Verpflegung
Kriminaltechnik

 

Der Bürgermeister, Hans-Ulrich Hengst, machte sich persönlich ein Bild von den Löscharbeiten.

 

Liebe Fürstenwalder, besonders erfreulich ist die große Hilfsbereitschaft für die betroffenen Familien, aber auch für unsere Feuerwehrkameraden. Warme Getränke und sonstigen Gesten der Unterstützung waren super und gaben allen Kraft, den schweren Einsatz zu bewältigen. Vielen Dank dafür. /jm

 

Weitere Bilder folgen Montag im Tagesverlauf