Großbrand im Stadtteil Nord, Flammenmeer weit sichtbar, keine Verletzten

E. Nr.: 680 / 17.12.2016; 17:34 Uhr
B: Gebäudebrand Groß Fürstenwalde Nord

 

Hoher technischer und personeller Aufwand sichert Einsatzerfolg

Der hell erleuchtete Stadtteil Nord und die Rauchsäule zeigten uns den Weg. Meterhohe Flammen schlugen aus einem Gebäude, in dem Einweggeschirr (Teller, Tassen, Schüsseln, etc. gelagert wurden und für den zeitnahen Versand bereitsstanden) und ließen keine Verzögerungen zu. Mehrere gebildete Einsatzabschnitte sorgten für strukturiertes Vorgehen und stellten regelmäßig die dringend benötigten Personal- und Mittelbedarfe sicher.

Aufgrund der hohen thermischen Belastungen kam es zum Einsturz, des vom Brand betroffenen Gebäudes. Mit hohem technischen und personellen Aufwand wurden die Überreste des Blechdaches entfernt und die darunter befindlichen Glutnester sukzessive abgelöscht.

Über 115 Feuerwehrkameraden aus Fürstenwalde, den Nachbargemeinden und Städten, auch aus dem Nachbarlandkreis Märkisch–Oderland, der SEE Versorgung des Landkreises Oder-Spree, dem THW Fürstenwalde/Spree, Lübben, Frankfurt(Oder), waren stundenlang im Einsatz.

Zur Brandbekämpfung, zum Schutz des benachbarten Lager und der Maschinenhalle, zur Sicherstellung der Löschwasserversorgung und dem Nachschub wurden insgesamt 5 Einsatzabschnitte gebildet.
Allein zur Brandbekämpfung und Schutz der Gebäude wurden 5 C-Rohre, 10 B-Rohre/Werfer (davon 3 über Hubrettungsfahrzeuge) und über 100 Pressluftatmer eingesetzt. Nach Sicherstellung der Schaummittelreserven wurde ein umfassender Einsatz mittels CAFS (Druckluftschaum) eingeleitet.

Die Einsatzbereitschaft der Stadt wurde durch die Freiwilligen Feuerwehren Rauen und Grünheide (Mark) abgesichert. Die FF Rauen und die im Bereitstellungsraum befindlichen Kräfte, mussten zum Zeitpunkt des Großbrandes ebenfalls zu einer Brandmeldung (Fehlalarm) ausrücken.

Die Einsatzstelle ist seit 09:03 Uhr unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten sind noch nicht abgeschlossen.