14.06. - 16.06.2013 - Gefahrstoffschulung für Fürstenwalder Einsatzkräfte

Die Gefahrstoffeinheit des Landkreises Oder - Spree wird von der Feuerwehr Fürstenwalde / Spree gestellt. An diesem Wochenende bot sich für diese Einheit die Möglichkeit an der Landesfeuerwehrschule in Eisenhüttenstatt Ihre Kenntnisse im Bereich ABC – Einsatz aufzufrischen und zu erweitern. Mit ca. 30 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Fürstenwalde, bestehen aus dem Löschzug Mitte und Nord waren wir von Freitag bis Sonntag zu Gast an der LSTE. Zur Ausbildung gehörten der Theorieunterricht sowie auch praktische Übungen.

In verschiedene Unfallszenarien konnten wir das theoretische Wissen in die Praxis umzusetzen. In einer Abschlussübung am Sonntagvormittag wurde die Einsatztaktik und der Einsatzablauf gemäß Feuerwehrdienstvorschrift 500 umgesetzt und gleichzeitig der Umgang mit den Geräten geübt. Es bestand die Aufgabe eine Person aus dem Gefahrenbereich zu retten und den Austritt eines Schadstoffes aus einem Tank abzudichten. Nach gut 2 Stunden war die Übung beendet und die benötigten Geräte wieder verlastet und einsatzbereit.

Im Bereich gefährliche Stoffe und Güter ist ein enormes Gefahrenpotential durch die A12, die Bahnlinien, die Bundeswasserstraße und die Industrie vorhanden. Wir müssen also jederzeit für den Ernstfall gerüstet sein.

Ein besonderes Dankeschön gehen an den stellv. Kreisbrandmeister Karsten Witkowski, sowie unsere Ausbilder Jörg Balke und Ralf Kiehn. Sie haben uns diese Ausbildung ermöglicht.

 

Text: Christian Kaulisch

Bilder: Melanie Schmidt

Schulung auf Großschadenslagen für Fürstenwalder Feuerwehrkräfte

Mit GeoFES stellt die DHI-WASY ein Einsatzführungssystem zur Unterstützung von  BOS-Führungskräften bei der Bewältigung von Standardeinsätzen, Groß- sowie Flächenschadenslagen infolge von Bränden, Naturereignissen (z. B. Sturm, Starkniederschläge, Hochwasser), anthropogenen Schäden (ABC-Lagen, Seuchen) sowie Unfällen zur Verfügung. Darüber hinaus kann die Software für vorbeugende Planungen, Nachbereitungen und Schulungszwecke genutzt werden. Sie ist sowohl für den mobilen als auch den stationären Einsatz, z. B. in Form einer Arbeitsgruppenlösung, aber auch einer Geodatenserverlösung für sehr viele Nutzer geeignet.


GeoFES basiert auf umfangreichen geografischen Informationen
Durch die konsequente Nutzung von geografischen Informationen ist GeoFES insbesondere zur Vorab-Lageerkundung und zum Führen der digitalen Lagekarte einschließlich sehr schneller und effizienter Einsatzabschnittsbildung geeignet. Für komplexere Schadenslagen sind aktuelle raumbezogene Informationen unabdingbar. Durch die nahtlose Übernahme bzw. direkte Integration von kommunalen geografischen Daten können diese vollständig im Einsatzkontext genutzt werden. Eine umfangreiche Datenpflege ist damit durch die primären Anwender des Systems nicht notwendig. Für den sofortigen Einsatz von GeoFES bieten wir optional die Lieferung mit integrierten NAVTEQ-Daten an. Da GeoFES auf der Grundlage des weit verbreiteten GIS Systems ArcGIS der Firma ESRI arbeitet, ist eine Integration weiterer digitaler Datenbestände und Karten in unterschiedlichsten Formaten unkompliziert möglich.

 

GeoFES ist flexibel und einfach zu benutzen
Durch seine vielfältige Administrierbarkeit lässt sich GeoFES gezielt für Einheitsführer, Technische Einsatzleitung (TEL) sowie Stabsaufgaben mit deren jeweiligen Rollen konfigurieren. Darüber hinaus stellt GeoFES ein umfassendes Werkzeug für den zentral betriebenen Katastrophenschutz, beispielsweise in Landkreisen und Städten dar.

 

GeoFES ist gekennzeichnet durch:

  • Rollen- und aufgabenbasierte Benutzeroberfläche
  • Smart-Wizards zur Vereinfachung der Bedienungsführung
  • Kontextbezogenes Informationsangebot
  • Einsatzbezogene Nutzung des kompletten Geodatenpools